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Rückblicke

 
 
     
        

 

Besuch in der Luisenhütte in Balve-Wocklum am Samstag, 6. Juli 2013

 

Vor dem Gebäude der ältesten bekannten Hochofenanlage Deutschlands mit vollständig erhaltener Inneneinrichtung wurden wir begrüßt und in zwei Gruppen durch das Museum geführt. Die Luisenhütte ist seit 1950 technisches Kulturdenkmal und seit 2003 als Denkmal von nationaler kultureller Bedeutung eingestuft.

Von diesem Dachboden, dem Möllerboden, der von außen über eine Rampe zu erreichen ist, wurde der Hochofen beschickt. Zu Demonstrationszwecken wird mit Seilzügen und Stahlfedern der Gewichtszustand einer beladenen Beschickungs-Schubkarre hergestellt. Man konnte sich persönlich überzeugen, wie schwer die körperliche Arbeit damals war.

 

 

Mittelpunkt der Wocklumer Betriebe war die Schmelzhütte. Hier wurde das im Hochofen produzierte Eisen verfeinert und zu Endprodukten oder Eisenprofilen verarbeitet.

 

 

Kernstück der Anlage bildet der Hochofenabstich mit Masselbett.

 

 

Neben den mit Wasserkraft betriebenen Zylindergebläsen verfügte die Hütte noch über eine Gebläse-Dampfmaschine. Die Technik für diese Maschine wurde aus England importiert.

 

 

Nach Ende der Führung gab es noch ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen.

 

                                                                                                                                                      Fotos: Eckard Sieg und Friedel Schmidt

Und vor der Abfahrt wurde noch ein Gruppenfoto gemacht.

 

 

 

Bericht aus dem Sauerlandkurier vom 21. August 2013

 

 
 

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