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Inhalt Heft Dezember 2010 / Nr. 33

Die Eisenbahn im Frettertal (Teil 1)

Vor 100 Jahren wurde die Nebenbahn Finnentrop - Wennemen eröffnet

Von Helmut Lehnen, Seite 85

 

Kückelheim  -  Paris

Pfarrer Dornseiffer und die Bahnstrecke Finnentrop -Wennemen

Von Volker Kennemann, Seite 107

 

Mitglieder der Mescheder Kalandbruderschaft

aus den Kirchspielen Schliprüthen und Schönholthausen

Zusammengestellt von Volker Kennemann, Seite 110

 

Zurück zu den Ursprüngen

Zur Geschichte und Restauration der St.-Matthias-Kapelle in Alt-Finnentrop

Von Dr. Angela Suermann, Seite 127

 

Ein Zeitzeuge berichtet: Schliprüthen im Jahre 1880

Aus der Pfarrchronik der Pfarrei Schliprüthen

Aufbereitet von Heinrich Schmidt und Alois Reker, Seite 145

 

Flieger, grüß mir die Sonne

Von Mechthild Sieg, Seite 147

 

Die Plattdeutsche Seite: Vertellekes

Von Jupp Schöttler, Seite 158

 

Wiedergefundener Grabstein des Schliprüthener Pastors Caspar Schulte von 1715

Von Volker Kennemann, Seite 159

 

Kalendarium aus der Gemeinde Finnentrop

1. April 2010 – 30. September 2010, Seite 163

 

Der Heimatbund Gemeinde Finnentrop zu Besuch in Eversberg

Von Volker Kennemann, Seite 170

 

Finnentroper Herbstmarkt 2010

Von Mechthild Sieg, Seite 173

 

     

Foto: Helmut Lehnen     

 

 
        

Unser Titelbild

zeigt das Portal des Eisenbahntunnels der ehemaligen durch das Frettertal führenden Nebenbahn Finnentrop-Wennemen bei Fehrenbracht.

Am 5. Juni 1907 wurde auf der Kückelheimer Seite mit den Arbeiten zum Bau des 689 m langen sogenannten „Kückelheimer Tunnels" durch den Gebirgssattel in der Wasserscheide bei Fehrenbracht begonnen. Im März 1909 war der Tunnel fertiggestellt. Ein zweiter notwendiger Tunnel bei Lenhausen („Lenhauser Tunnel") von 196 m Länge zur Durchführung der Bahn von Finnentrop nach Schönholthausen wurde ebenfalls 1909 fertig. Nachdem am 22. Mai 1966 der Reisezugverkehr von Finnentrop nach Wennemen und am 25. September des gleichen Jahres der Gesamtbetrieb auf dem Abschnitt Serkenrode-Eslohe eingestellt worden war, demontierte man das überflüssig gewordene Streckengleis im Januar 1976. Der Kückelheimer Tunnel entwickelte sich in den folgenden Jahren zu einem begehrten Winterquartier für Fledermäuse. Die frühere Bahntrasse durch das Frettertal wurde zwischen 1995 und 2007 zu einem attraktiven Radweg ausgebaut und führt auch durch den Kückelheimer Tunnel. Zum Schutz der Fledermäuse versah man den Tunnel mit verschließbaren Eingangstüren, die im Herbst geschlossen und im Frühjahr nach der Winterruhe der Fledermäuse wieder für den Durchgangsverkehr geöffnet werden.